Über mich
About
Servus, ich bin Flo.
Ich lebe mit meiner Familie, ein paar Hühnern und einem chronisch zu großen Garten im südlichen Niederösterreich. Tagsüber baue ich IT-Infrastruktur — Linux, Kubernetes, Cloud, und alles, was mit Zertifikaten zu tun hat. Abends, je nach Jahreszeit: Hochbeete, Funksensoren, Schallplatten oder dieser Blog.
In die IT bin ich über einen Umweg gekommen, und der macht bis heute einen Teil von mir aus. Gelernt habe ich Einzelhandelskaufmann bei einem Diskonter — einer von der alten Schule: Hunderte PLU-Nummern im Kopf, weil die Kassa keine Suchfunktion hatte. Wechselgeld durchs Raufzählen, weil das Display keines anzeigte — rückblickend mein erster Algorithmus: Addieren statt Subtrahieren, weil’s schneller geht und weniger Fehler macht. Und FIFO habe ich am Joghurtregal gelernt, Jahre bevor ich wusste, dass die Informatik dafür ein Akronym hat. Dazu die Diskonter-Grundausbildung schlechthin: mit knapper Besetzung effizient arbeiten und Unwichtiges konsequent weglassen.
Später habe ich eine Filiale stellvertretend mitgeführt — an der Seite einer Filialleiterin, von der ich viel lernen durfte und der ich bis heute einiges zu verdanken habe, menschlich wie fachlich. Als aus dem Hobby IT dann ein Beruf wurde, war der Umweg plötzlich keiner mehr: Wer einmal eine Inventur bei laufendem Betrieb gemacht hat, versteht Incident Management auf eine sehr praktische Art.
Dieser Blog ist vor allem mein externes Gedächtnis. Ich schreibe auf, was ich beim nächsten Mal selbst wieder brauche — Messreihen aus dem Garten, Stolpersteine aus dem Homelab, Notizen aus Projekten. Wenn davon etwas jemand anderem einen Umweg erspart, umso besser. Vieles hier ist Zwischenstand, nicht Wahrheit; wo ich mir unsicher bin, schreibe ich es dazu.
Abseits der Tastatur steckt ein guter Teil meiner Zeit im Fremdenverkehrsverein bei uns im Ort, der den Schlepplift auf der Quellenwiese betreibt — vom Winterbetrieb bis zu allem, was übers Jahr sonst anfällt. Daneben bin ich bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Wo sich Ehrenamt und IT treffen, entstehen Dinge wie die Richtfunkstrecke, die den Lift mit Internet versorgt, oder mein Bestellsystem für Feste — ursprünglich geschrieben, damit an der Schank nicht das Zettelchaos regiert. Außerdem: Schallplatten digitalisieren, kochen, und mit mäßigem Tempo, aber Freude, Italienisch lernen.
Alles auf dieser Seite ist privat und gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder — weder die meines Arbeitgebers noch die der Vereine und Organisationen, in denen ich mich engagiere.